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Judo-Vereinsmeisterschaft der Kinder und Stadtmeisterschaft der Erwachsenen
Andreas Fulde nimmt den Wanderpokal mit nach Hause
Am Sonntag, den 23.10.2011, fand beim TV 1848 Schwabach die jährlich durchgeführte Kinder Vereinsmeisterschaft statt. Auch dieses Jahr waren wieder einige Kinder dabei, die das erste Mal außerhalb vom Training auf der Matte standen um sich mit den Trainingspartnern oder Kindern aus anderen Gruppen zu messen. 28 junge Judoka wollten das Ziel für ein Jahr der Vereinsmeister zu sein erreichen. Besonders erfreulich war es, dass eine Gruppe von sechs jungen Judokämpfern aus Seckenheim zu Gast war. Sie nahmen für dieses kleine Turnier gut 230 Kilometer auf sich um an der Veranstaltung teilnehmen zu können. Hierrüber hat sich die Abteilung aus Schwabach besonders gefreut. Den Kontakt für diese Judofreundschaft zwischen den Judoabteilungen der Vereine des TV 1848 Schwabach und der TSG Seckenheim (bei Mannheim) schaffte der Abteilungsleiter Jochen Heruth. Schon in den Pfingstferien teilten sich die Kinder dieser zwei Vereine Blockhütten und verbrachten eine sportliche aber auch lustige Woche zusammen im Sportdorf des BLSV in Inzell. Aber für eine kurze Zeit musste diese Freundschaft auf der Matte vergessen werden.
In sieben eingeteilten Gewichtsklassen konnten die sowohl männlichen als auch weiblichen Judoka ihre Kräfte gegeneinander messen. Es kam zu sehr interessanten und spannenden Duellen bei denen auch schon erfahrenere Kämpfer feststellen mussten, dass sich die Anfänger von letztem Jahr durchaus schon die eine oder andere Technik angeeignet haben. So konnten die Zuschauer auch faustdicke Überraschungen beklatschen. Viele Kämpfe endeten zum Ablauf der Kampfzeit unentschieden, was auf eine ziemliche Leistungsdichte hindeutete. Am Ende der kleinen Meisterschaft konnten sich folgende sieben Judoka durchsetzen und durften folgerichtig mit der goldenen Medaille nach Hause gehen:
Lisa-Marie Stünzendörfer, Harula Katsika, Mario Freundorfer, Thorsten Schabenstiehl, Leo Kluge, Ruan Homugounfar und Jannik Deserno.
Aber auch die anderen an diesem Tag unterlegenen Judoka waren alle sehr stolz auf ihre Leistung, was auch die jeweiligen Trainer so sahen. Als kleines „Schmankerl“ wurde noch der Technikerpreis verliehen, den derjenige erhalten sollte, der den Tag über bei seinen Kämpfen die Überzeugendste Leistung und schönes Judo zeigen konnte. Nach einer kurzen Beratung konnten sich die zuständigen Funktionäre aber schnell für die kleine Lisa-Marie Stünzendörfer entscheiden, die nicht nur abwechslungsreiche Techniken zeigte, sondern auch eine eigentlich übermächtige Gegnerin mit einem höheren Gürtel schlagen konnte. Dies wurde mit einem kleinen Pokal gewürdigt.
Aber auch die Jugendlichen und Erwachsenen haben an diesem Tag ihre Kräfte auf der Matte gemessen. Das Teilnehmerfeld umfasste 7 Judoka bei der Stadtmeisterschaft. Dies waren weniger Judoka als die Jahre zuvor, da einige auf Grund eines Arbeitswechsels, dem Studiumbeginn oder Verletzungen leider nicht teilnehmen konnten. Aber dennoch gab es hochklassige Kämpfe zu sehen. Gekämpft wurde im System „jeder gegen jeden“. Das Teilnehmerfeld war sehr gut besetzt, da sowohl der Stadtmeister des letzten Jahres, Martin Simon , als auch der für den TV Erlangen in der 2. Judo Bundesliga kämpfende Andreas Fulde teilnahmen. Doch nicht nur diese zwei ,sondern auch die anderen Judoka die fast alle auch als Trainer engagiert sind, zeigten super Techniken und begeisterten die Kinder mit Würfen, welche die Kinder noch nicht erlernt haben. Am Ende setzte sich bei den Erwachsenen aber dennoch die Erfahrung durch was sich am Ergebnis wiederspiegelte: 1. Andreas Fulde, 2. Martin Simon, 3. Marcus Kleinlein, 4. Platz Andreas Lindner, 5. Platz Florian Götz, 6. Platz Manuel Martin-Yenes, 7. Platz Marcel Kriegel
Andreas Fulde gewann somit zum achten Mal den Wanderpokal. Aber auch er kann sich nicht ausruhen, da es das Ziel eines jeden ist, ihn im nächsten Jahr zu schlagen.
So ging ein gelungenes Wochenende zu Ende und jeder ging geschafft aber zufrieden nach Hause. Und die Judoka aus den anderen Vereinen können sich bei den offiziellen Turnieren auf einiges gefasst machen, wenn ihnen ein Kämpfer aus der Judoabteilung des TV 1848 Schwabach gegenüber steht.
S.R. |